Staatssekretär informiert sich auf Fakuma über Spritzgießinnovationen
Loßburg. Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium NRW, besuchte auf der internationalen Kunststofffachmesse Fakuma in Friedrichshafen am 18. Oktober ausgewählte kunststoffverarbeitende Unternehmen. Bei seinem Messerundgang wurde er auch auf eine innovative Lösung der Firma Oximatec aufmerksam, die auf einer Arburg-Spritzgießmaschine aus Keramikpulver Spritzteile für die Firma Hasco herstellte.
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Wirtschaftsministerium NRW: Dr. Günther Horzetzky besucht Leitmesse Fakuma
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Firma Oximatec zeigt auf Arburg-Maschine innovatives Keramik-Spritzgießverfahren
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Arburg ist Pionier im Pulver-Spritzgießen
In diesem Jahr wurde erstmals auf einer Fakuma das Keramik-Spritzgießen live gezeigt. Das innovative Verfahren stieß bei Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums NRW, auf so großes Interesse, dass er bei seinem Messerundgang auch den Gemeinschaftsstand der Firmen Oximatec, Leonhardt Graveurbetrieb und Cimatron besuchte.
Dort stellten die Experten am Beispiel einer Überwurfmutter den Entstehungsprozess keramischer Bauteile vor – von der Werkstoffentwicklung (Oximatec) über CAD/CAM-Lösungen (Cimatron) und Formenbau (Graveurbetrieb Leonhardt) bis zum Spritzgießprozess (Arburg). Die Überwurfmutter wurde auf einer vertikalen Arburg-Spritzgießmaschine Allrounder 175 V gefertigt. Das Bauteil, das in Heißkanälen der Firma Hasco zum Einsatz kommt, zeichnet sich durch besondere Festigkeit und Temperaturbeständigkeit aus.
Arburg ist einer der weltweit führenden Hersteller von Spritzgießmaschinen und Pionier für das Pulverspritzgießen. Mit diesem Verfahren lassen sich Metall- und Keramikpulver z. B. zu komplex geformten Präzisionsteilen verarbeiten. Neue Materialien, Werkzeug- und Maschinentechnik eröffnen in verschiedensten Branchen immer mehr innovative Anwendungen. Neben dem Exponat für das Keramik-Spritzgießen hatte Arburg zwölf Spritzgießmaschinen auf dem eigenen Messestand sowie weitere neun auf Fremdständen im Einsatz..

Der Oximatec-Gesellschafter Dr. Wolfgang Burger (links) und Dr. h.c. Wolfgang Leonhardt, Inhaber des Graveurbetriebs Leonhardt (rechts), erläutern Staatssekretär Dr. Günther Horzetzy und Ministerialrätin Bettina Kittel vom Wirtschaftsministerium NRW die Vorteile des Keramik-Spritzgießens.
Foto: Oximatec
Über Arburg
Der deutsche Maschinenbauer Arburg gehört weltweit zu den führenden Herstellern von Spritzgießmaschinen für die Kunststoffverarbeitung mit Schließkräften zwischen 125 kN und 5.000 kN. Einsatzgebiete sind beispielsweise die Produktion von Kunststoffteilen für Automobile, Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, Medizintechnik, Haushaltsgeräte und Verpackungen. Vervollständigt wird das Produktprogramm durch Robot-Systeme, komplexe Projekte und weitere Peripherie. Im Rahmen eines integrierten Managementsystems ist Arburg nach DIN EN ISO 9001 und 14001 zertifiziert. Arburg ist mit eigenen Organisationen in 24 Ländern an 32 Standorten und über Handelspartner in mehr als 50 Ländern vertreten. Produziert wird jedoch ausschließlich im Stammwerk in Loßburg (Deutschland) – mit dem Qualitätssiegel „made by Arburg – made in Germany". Von den insgesamt rund 2.150 Arburg- Mitarbeitern sind 1.800 in Deutschland beschäftigt, weitere 350 in den weltweiten Arburg-Organisationen.
Weitere Informationen über Arburg gibt es unter www.arburg.com
Originalartikel als PDF-Download:
Staatssekretär informiert sich auf Fakuma über Spritzgießinnovationen (717.76 kB)
Quelle: ARBURG Pressemitteilung http://www.arburg.com/press