Nach Hersteller- und Maschinenwechsel deutlich höhere Genauigkeit und mehr Produktivität
Der steigende Kostendruck macht auch vor spezialisierten Betrieben, wie etwa den Formen- und Werkzeugbau-Unternehmen, nicht halt. Selbst so genannte Nischenplayer sehen sich heute einem scharfen Wettbewerb ausgesetzt, dem sie nur durch noch weitere Spezialisierung oder auch dem Einsatz von neuesten Technologien und Hochleistungs-Maschinen begegnen können. Doch bei genauerem Hinsehen gibt es hier noch interessante Lücken, in denen gute Geschäfte zu machen sind, sofern man das entsprechende Know-how mit der gebotenen Wirtschaftlichkeit unter einen Hut zu bringen weiß. Als ein solches Unternehmen darf sich der Graveurbetrieb Leonhardt in 73269 Hochdorf bezeichnen, der in 2. Generation von Wolfgang Leonhardt geführt wird. Insider wissen natürlich, dass es hier nicht um Gravuren auf Pokalen etc. geht, sondern um feinste Oberflächenstrukturen an Umform- und Spritzgieß- Werkzeugen. Diese werden im Hause Leonhardt auch als Ganzes entwickelt und hergestellt.
In der Hauptsache aber sehen sich die 20 Mitarbeiter/innen als Oberflächen-Spezialisten, die ihre Dienstleistungen vor allem in- und ausländischen Herstellern sowie Anwendern von Formen und Werkzeugen für die Serienfertigung offerieren. Während der Vater Günter Leonhardt sich nach der Firmen-Gründung im Jahr 1960 vor allem mit dem handwerklichen Oberflächen-Finish durch Feinschleifen und Polieren von Werkzeugteilen beschäftigte, baute sein Sohn Wolfgang, der das Geschäft im Jahr 1992 übernahm, den Betrieb zu einem Fullservice-Dienstleister aus, der die Kunden vom Entwurf bis zur Serienreife eines Produkts begleitet. In der Praxis stellt sich dies als eine komplementäre Produktpalette dar, die sowohl handwerkliche Arbeiten wie Feinschleifen und Polieren, oder auch Scannen und Digitalisieren sowie 5-Achsen-Fräsen von Prototypen und Kleinserienteilen und schließlich die Herstellung kompletter Werkzeugsysteme umfasst.